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Kinderbuch „Die Häschenschule“ war die Vorlage für einen sehr heutigen Film: Ostern im Wald

Von Unter der Regie von Ute von Münchow-Pohl lernt der Stadthase Max in „Die Häschenschule“, warum das Eierverstecken in der freien Natur am schönsten ist.
In der Häschenschule lernen Max (zweiter von rechts) und Emmi (rechts), wie man Eier bemalt. Die ovalen Dinger lassen sich in den Büschen und Bäumen des Waldes wesentlich besser verstecken als in der Stadt. In der Häschenschule lernen Max (zweiter von rechts) und Emmi (rechts), wie man Eier bemalt. Die ovalen Dinger lassen sich in den Büschen und Bäumen des Waldes wesentlich besser verstecken als in der Stadt.

Ist das ein Osterhase? Das mag so manches Stadtkind fragen, wenn es etwas Knuddeliges sieht, dass durch den Park hoppelt. Mit Sicherheit lautet die Antwort: Nein. Schließlich leben Osterhasen ausschließlich im Wald. In der Stadt wohnen so Hasen wie Max (Stimme: Noah Levi). Er hat es sich in seinem Verhau direkt unter einer stark befahrenen Straße hübsch eingerichtet. Wie alle jungen Stadthasen will er möglichst cool sein. So scheut er auch nicht davor zurück, mit einem Modellflugzeug zu fliegen.

Leider läuft der Ausflug schief, und Max landet mitten im Wald, in der Häschenschule. Bei den Schülern, die brav von ihrem betagten Lehrer Eitelfritz (Stimme: Friedrich von Thun) und von der klugen Madame Hermine (Stimme: Senta Berger) ihr Pfotenwerk erlernen, will der hochnäsige Stadthase natürlich nicht bleiben. Aber hinter der massiven Hecke, die wie eine Festungsmauer die Häschenschule umgibt, wohnen fiese Füchse, die den angehenden Osterhasen alles andere als friedlich gesonnen sind. Sie sind gierig auf das goldene Ei. Wer dieses Ei besitzt, der darf das Osterfest ausrichten und für alle Kinder die Ostereier verstecken. Dass es zu gefährlich ist, allein in den tiefen Wald zu gehen, wird Max schnell begreifen. Also muss er in der Häschenschule bleiben. Was so schlecht nicht ist. Schließlich ermuntert ihn die goldige Häsin Emmi (Stimme: Jenny Melina Witez) dazu, die aufregende Ausbildung zum Osterhasen zu machen.

Enge Verwandtschaft mit dem Kinderbuch „Die Häschenschule“ von Fritz Koch-Gotha und Albert Sixtus hat der Animationsfilm der Regisseurin Ute von Münchow-Pohl nicht. Schließlich ist die über 90 Jahre alte Vorlage von den Drehbuchautorinnen Katja Grübel und Dagmar Rehbinder in die Jetztzeit versetzt worden. Allerdings wirkt diese sehr märchenhaft. Das wird Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren gefallen. Ältere dürfte „Die Häschenschule“ kaum ansprechen. Dafür wirkt die Jugendsprache des Stadthasen Max zu künstlich. Zudem lösen sich sämtliche Konflikte schnell und unkompliziert auf.

Langweilig wird das humorvolle Geschehen deswegen aber nicht. Vor allem, weil es für Stadtkinder einiges in der fantasievoll entworfenen, farbenfrohen Welt des Waldes zu entdecken gibt – auch wenn deren Animation nicht an den Standard von amerikanischen Produktionen heranreicht. Meist sind die Dialoge leicht verständlich. Und vielleicht kann manches Kind sogar mit den Weisheiten von Madame Hermine etwas anfangen, wenn sie zum Beispiel sagt: „Lerne die Regeln, damit du weißt, wann du sie brechen musst.“ Sehenswert

 

Frankfurt: Cinestar, E-Kinos, Metropolis. Sulzbach: Kinopolis. Limburg: Cineplex. Offenbach: Cinemaxx. Hanau: Kinopolis. Mainz: Cinestar

 

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