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Actionfilm "Criminal Squad": Polizist zeigt sich von der ganz harten Seite

Von In dem Actionfilm „Criminal Squad“ tritt Gerard Butler als erbarmungsloser Gesetzesvertreter gegen die Bankräuber von Los Angeles an.
Nick O’Brian (Gerard Butler) schafft Ordnung. Foto: - (Concorde Filmverleih GmbH) Nick O’Brian (Gerard Butler) schafft Ordnung.

Ray Merriman (Pablo Schreiber) führt eine Gangsterbande an, die in Los Angeles Banken überfällt. Ihm auf den Fersen ist Nick O’Brien (Gerard Butler), ein Polizist der ganz harten Sorte. „Denkst du, ich buchte dich ein? Nein, ich erschieß dich“, zischt er einem Verdächtigen beim Verhör zu. Ray und Nick stehen auf verschiedenen Seiten des Gesetzes, gleichen sich aber in ihrem Hang zur Gewalt. Ein Zusammenstoß der Machos auf den Straßen der Großstadt ist unvermeidbar.

Wem die Grundzüge der Geschichte bekannt vorkommen, der ist vermutlich im Jahre 1996 ins Kino gegangen. Seinerzeit setzte Michael Manns „Heat“ neue Maßstäbe auf dem Gebiet des Actionkrimis. Einerseits durch das Zusammenspiel von Al Pacino und Robert De Niro, andererseits in Form einer minutenlangen, atemberaubend gefilmten Schießerei im Herzen von Los Angeles. Regisseur und Drehbuchautor Christian Gudegast hat sich nun großzügig beim berühmten Vorbild bedient, ohne dessen Niveau zu erreichen. Im Unterschied zu „Heat“ wartet „Criminal Squad“ zwar mit vielen muskelbepackten Typen auf, aber keinen schauspielerischen Schwergewichten. Immerhin gelingt es Gerard Butler, einen Bärbeißer sympathisch wirken zu lassen, der sämtliche Klischees des „Proleten-Bullen“ in sich vereint. Die Spannung ist solide, aufgelockert durch eine Prise Humor. Ernst wird es beim Showdown, wenn sich Jäger und Gejagte ein rasantes Feuergefecht inmitten eines Verkehrsstaus liefern. Da schwirren die Kugeln im Sekundentakt durch den Asphalt-Dschungel. Annehmbar

In diesen Kinos

Frankfurt: Cinestar, Metropolis. Sulzbach: Kinopolis. Limburg:
Cineplex. Offenbach: Cinemaxx.
Hanau: Kinopolis. Mainz: Cinestar

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