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Regisseur Villazón erteilt Sängern keine Ratschläge

Starallüren hat er keine, zumindest in seiner Rolle als Regisseur. Opernstar Rolando Villazón inszeniert in Düsseldorf.
Startenor Rolando Villazón in Düsseldorf in der Oper am Rhein. Foto: Rolf Vennenbernd Startenor Rolando Villazón in Düsseldorf in der Oper am Rhein. Foto: Rolf Vennenbernd
Düsseldorf. 

Startenor Rolando Villazón (45) will bei seiner Arbeit als Opernregisseur den Sängern keine Ratschläge geben. „Ich arbeite mit Kollegen, die wissen zu singen”, sagte der Opernsänger am Mittwoch in Düsseldorf.

„Ich bin hier der Regisseur.” Tipps gebe er nur, wenn er gefragt werde. Die Bühnenarbeit sei ein „gemeinsames Spiel” von Sängern, Dirigent und Regisseur.

An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf inszeniert der quirlige Künstler derzeit die komische Oper „Don Pasquale” von Gaetano Donizetti. Premiere ist am 29. April. Die Titelfigur ist ein alter Mann, der heiraten möchte und so zur Spottfigur wird. Die Moral sei, dass ein alter Mann nicht heiraten muss, meinte Villazón: „Ich liebe es, gegen Moralen zu arbeiten.”

Die Arbeit in Düsseldorf ist die sechste Operninszenierung des weltberühmten Tenors und entsteht als Koproduktion mit der Volksoper Wien. Dirigent ist der Australier Nicholas Carter. Der aus Mexiko stammende Villazón macht inzwischen auch als Cartoonist und Romanautor von sich reden. Sein neues Buch „Lebenskünstler” erscheint am 22. April.

(dpa)
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