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Rekord: 92 Länder im Rennen um den Auslands-Oscar

Ein Oscar in der Sparte nicht-englischsprachiger Film steht jedem Filmemacher gut zu Gesicht. Für Deutschland geht diesmal Fatih Akin mit dem NSU-Drama „Aus dem Nichts” ins Rennen.
Fatih Akin bewirbt sich um einen Auslands-Oscar. Foto: Peter Kneffel Fatih Akin bewirbt sich um einen Auslands-Oscar.

Los Angeles (dpa) - 92 Länder bewerben sich für 2018 um den Oscar in der Sparte nicht-englischsprachiger Film. Dies sei eine Rekordzahl, teilte die Oscar-Akademie am Donnerstag im kalifornischen Beverly Hills mit.

Im vorigen Jahr hatten 85 Länder ihre Beiträge für den sogenannten Auslands-Oscar eingereicht.

Für Deutschland geht das NSU-Drama „Aus dem Nichts” von Fatih Akin ins Rennen. Der Iran reichte den Film „Nafas” (Der Atem) der Regisseurin Narges Abyar ein. Österreichs Filmschaffende setzen ihre Hoffnungen auf Michael Hanekes „Happy End”. Unter den Kandidaten für die 90. Oscar-Verleihung sind erstmals Beiträge aus den Ländern Honduras, Haiti, Syrien, Senegal, Mosambik und Laos. 

Für die Preis-Vergabe 2017 ergatterte Deutschlands Oscar-Hoffnung „Toni Erdmann” von Maren Ade eine Nominierung, ging bei der Verleihung aber leer aus. Den Oscar in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film holte zuletzt „Das Leben der Anderen” von Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2007 nach Deutschland.

Am 23. Januar 2018 gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl kommen. Die Preisverleihung soll dann am 4. März in Hollywood über die Bühne gehen. 

(dpa)
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