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Ruhrfestspiele 2017: Auslastung von fast 84 Prozent

Die Bilanz fällt mehr als positiv aus. Seit dem 1. Mai waren 108 Produktionen in 328 Aufführungen zu sehen. Gespielt wurde an 21 Orten.
Der Festspielleiter Frank Hoffmann ist sehr zufrieden. Foto: Bernd Thissen Der Festspielleiter Frank Hoffmann ist sehr zufrieden. Foto: Bernd Thissen
Recklinghausen. 

Der Intendant der Ruhrfestspiele Frank Hoffmann ist zufrieden mit der Bilanz des Bühnenfestivals, das am Sonntag endet. Mit rund 82 700 Besuchern und einer Auslastung von 83,9 Prozent habe man eines der besten Ergebnisse erzielt, sagte der 63-Jährige am Freitag in Recklinghausen.

Unter dem Titel „Kopfüber Weltunter” hatten sich die Ruhrfestspiele in diesem Jahr mit dem Gefühl von Chaos und Unsicherheit in Zeiten des Wandels und der Umbrüche auseinandergesetzt. Seit dem 1. Mai, dem traditionellen Startdatum, standen 108 Produktionen in 328 Aufführungen auf der Bühne. Gespielt wurde an 21 Orten.

Bis zum Sonntag sind weitere Aufführungen zu sehen. So kommt Samstag etwa noch eine Premiere von Brechts „Antigone” auf die Bretter. Zu sehen ist auch die Collage „Wut/Rage” des Regisseurs Sebastian Nübling. Der Inszenierung des Hamburger Thalia Theaters liegen Elfriede Jelineks „Wut” und Simon Stephens' „Rage” zugrunde, die sich mit der Verrohung der Gesellschaft, mit Rassismus und Terror auseinandersetzen. Am Sonntag liest Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) gesammelte Texte zum Spielzeitthema.

Hoffmann leitet die Ruhrfestspiele seit 2005. Er hat angekündigt, sich als Intendant nach der Spielzeit 2018 zu verabschieden. Eine Findungskommission sucht derzeit einen Nachfolger. Hoffmann leitet sowohl die Ruhrfestspiele als auch das Théâtre National du Luxembourg.

(dpa)
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