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Sammlung der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg wächst

Durch Ankäufe und Schenkungen sind die Bestände des Museums für grafische Künste in den vergangenen Monaten beachtlich größer geworden. Den Direktor des Hauses freut's.
Die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg. Foto: Waltraud Grubitzsch Die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg.
Quedlinburg. 

Die Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburg hat durch Ankäufe, Schenkungen und Stiftungen ihre Sammlung als Museum für grafische Künste erweitert. Im zurückliegenden Jahr sei diese beachtlich gewachsen, sagte Direktor Michael Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Künstlerin Sabina Grzimek habe etwa angeboten, ihre noch bis 9. Januar in der Ausstellung „Aus den Zeiten” gezeigten 130 Radierungen und Übermalungen komplett der Galerie zu schenken. „Mehr Anerkennung geht einfach nicht”, sagte Freitag, der das Haus seit 2014 als Museum für grafische Künste umstrukturiert und eine eigene Sammlung aufbaut.

Im Herbst 2017 kam die aus 41 Druckstöcken für Holz- und Linolschnitte sowie 163 Radierplatten bestehende „Stiftung Karl Völker” des Grafikers und Malers Karl Völker (1889-1962) in den Galerie-Bestand. Ein Leuchtkasten des japanischen Fotografen Hiroyuki Masuyama kam nach der 2016 gezeigten Sonderschau „Lichtfeld” hinzu. Auch die aus etwa 5000 Blättern bestehende Kupferstichsammlung der Unesco-Welterbestadt Quedlinburg werde von der Galerie auf Basis eines Kooperationsvertrags betreut.

Der Höhepunkt des Ausstellungsjahres 2018 kommt Freitag zufolge im Sommer. Dann werde der Maler, Grafiker und Buchkünstler Felix Martin Furtwängler nicht nur ausstellen, sondern im Klopstock-Gartenhaus des Museums sein Atelier beziehen. „Er wird den ganzen Juni dort arbeiten.” Das bedeutet: „Die Schau wächst während ihrer Laufzeit, denn die entstehenden Werke werden umgehend präsentiert.”

(dpa)
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