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Schöningen soll noch mehr Rätsel der Altsteinzeit lüften

Wie waren die Umweltverhältnisse vor 300 000 Jahren in Mitteleuropa? Weitere Grabungen in Niedersachsen sollen Hinterlassenschaften von Steinzeitmenschen ans Tageslicht bringen.
Die Schöninger Speere gelten als die ältesten vollständig erhaltenen Holzwaffen der Menschheit. Foto: Julian Stratenschulte Die Schöninger Speere gelten als die ältesten vollständig erhaltenen Holzwaffen der Menschheit. Foto: Julian Stratenschulte
Schöningen. 

Mit weiteren Grabungen am Fundort der berühmten Schöninger Speere wollen Archäologen noch mehr Hinterlassenschaften von Steinzeitmenschen ans Tageslicht bringen.

In dem ehemaligen Braunkohletagebau im Kreis Helmstedt (Niedersachsen) waren zwischen 1995 und 1999 Speere gefunden worden, die als älteste Jagdwaffen der Menschheit gelten. Die Entdeckung fand weltweit Beachtung.

Jetzt wird unter Leitung der Senckenberg-Gesellschaft an zwei neuen Stellen gegraben, um noch mehr über das Leben des Neandertaler-Vorläufers „Homo heidelbergensis” herauszufinden. Es gehe darum, die Umweltverhältnisse in Mitteleuropa vor 300 000 Jahren zu rekonstruieren, sagte der Leiter der Ausgrabungen in Schöningen, Jordi Serangeli, am Freitag.

(dpa)
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