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Sprengel Museum ist „Museum des Jahres”

Der Einsatz für zeitgenössische Kunst war entscheidend: Das Sprengel Museum in Hannover wird ausgezeichnet.
Das Kunstwerk „Twister” vor dem Sprengel Museum in Hannover (Archivbild von 2015). Foto: Holger Hollemann Das Kunstwerk „Twister” vor dem Sprengel Museum in Hannover (Archivbild von 2015).
Köln. 

Das Sprengel Museum in Hannover ist für Kunstkritiker in Deutschland das „Museum des Jahres 2017”. So konsequent wie kaum ein anderes deutsches Museum widme sich das Museum der zeitgenössischen Kunst, teilte die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA am Montag mit.

Das Sprengel Museum verfüge über „hervorragende Bestände” der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die durch eine kluge Ankaufspolitik und weitere Schenkungen ständig wachse. Besonders erwähnenwert fanden die Kritiker die Gründung des nach ihren Angaben ersten Foto-Blogs im deutschsprachigen Raum, der eine Plattform biete, „um unter dem Horizont der Kunst über Fotografie zu diskutieren”.

Zur „Ausstellung des Jahres 2017” wählten die Kritiker die Schau „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie Berlin” in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin. Als „Besondere Ausstellung 2017” würdigte der Verband „Otto Freundlich - Kosmischer Kommunismus” im Museum Ludwig in Köln. „Es war also höchste Zeit, diesen großartigen Künstler (1878-1943), der in Vergessenheit zu geraten drohte, einer Revision zu unterziehen.”

„Museum des Jahres” waren zuletzt das Museum Abteiberg in Mönchengladbach (2016) und das Kunstmuseum Ravensburg (2015).

(dpa)
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