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Susan Sarandon: Hollywood fördert Mittelmäßigkeit

Frauen fordern endlich gleiche Rechte in der Filmindustrie. Susdan Sarandon kämpft schon lange für dieses Ziel.
Susan Sarandon kritisiert Hollywoods Filmindustrie. Foto: Jörg Carstensen Susan Sarandon kritisiert Hollywoods Filmindustrie.
München. 

Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon („Dead Man Walking”) kritisiert Hollywoods Filmindustrie dafür, dass sie Mittelmäßigkeit belohne. „Intelligenz ist dort definitiv nicht nötig”, sagte sie der Zeitschrift „Vogue”.

„Ich bin nicht sicher, ob sie ein Vor- oder Nachteil ist.” Es herrsche „eine Bankiersmentalität” in Hollywood, so die 71-Jährige. „Wenn jemand eine Rolle erhält, dann haben sie sich vorher angeschaut, wie viele Follower die Person im Netz hat.”

Sarandon freut sich darüber, dass mehr Rollen „für kompliziertere Frauen” im Angebot sind. An den Maßstäben, wie Rollen besetzt werden, ändert sich nach Meinung der Schauspielerin nur langsam etwas: „Die Männer wählen Männer, die sie selbst gern wären, und Frauen, die sie haben möchten.” Das spiele sich „irgendwo im Unterbewusstsein” ab. Und es habe nichts damit zu tun, wer für die Rolle die beste Besetzung sei.

(dpa)
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