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Tears For Fears konnten ihren Erfolg nicht genießen

Am Freitag veröffentlichen Tears For Fears ihr neues Greatest-Hits-Album „Rule The World”. Im Sommer 2018 soll das siebte Studioalbum erscheinen.
Curt Smith (l) und Roland Orzabal vom britischen Duo Tears For Fears 2011 in Mexiko-Stadt: Foto: Sashenka Gutierrez Curt Smith (l) und Roland Orzabal vom britischen Duo Tears For Fears 2011 in Mexiko-Stadt:
London. 

Die Musiker der britischen Popband Tears For Fears („Shout”) konnten ihren Erfolg in den 80er Jahren nach eigener Aussage nicht auskosten. „Die Leute denken immer, es muss fantastisch sein, so erfolgreich zu sein. Aber man hat echt kaum Zeit, das zu genießen”, sagte Sänger Curt Smith (56) der Deutschen Presse-Agentur.

„Es war hauptsächlich Arbeit.” Laut Bandkollege Roland Orzabal haben Tears For Fears damals einfach zu viele Konzerte gespielt. „Wir waren unendlich auf Tournee bis zu dem Punkt, wo wir alles, was wir gemacht haben, hassten”, erklärte der 56-Jährige.

Mittlerweile lassen es Tears For Fears, die in den 90er Jahren getrennte Wege gingen, entspannter angehen und schaffen sich genügend Freiräume. „Heute ist das viel angenehmer, wenn man selbst ein bisschen mehr das Sagen hat und man zeitlich nicht so viel beansprucht wird”, erklärte Smith. „Dann können wir es auch mal genießen, auf Tournee zu sein und die Orte, an denen wir sind, auch tatsächlich mal zu sehen.”

(dpa)
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