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„Titanic”-Musicalpremiere bei Bad Hersfelder Festspielen

Anja Backus und Konstantin Zander in einer Szene für das Musical „Titanic”. Foto: K. Lefebvre/Archiv Anja Backus und Konstantin Zander in einer Szene für das Musical „Titanic”. Foto: K. Lefebvre/Archiv
Bad Hersfeld. 

Bei den Bad Hersfelder Festspielen ist die neue Musical-Inszenierung der Saison eindrucksvoll über die Bühne gegangen. Regisseur Stefan Huber zeigte „Titanic” bei dem renommierten Freilicht-Theaterfestival in der Stiftsruine. Die mehr als 1300 Zuschauer spendeten der rund zweieinhalbstündigen Premiere am Freitagabend lang anhaltenden Applaus.

Das Publikum sah ein imposantes, stimm- und bildgewaltiges Musical mit rund 40 Sängern und Tänzern. Das spielfreudige Ensemble begeisterte die Zuschauer sichtbar und animierte sie mehrfach zu kräftigem Szenenapplaus. Die Festspiele hatten eine mitreißende Geschichte über Größenwahn, Selbstüberschätzung und Untergang über den Mythos des im Jahr 1912 gesunkenen Luxusdampfers versprochen.

Der schweizerische Regisseur Huber, der nach „Anatevka” und „Kiss me Kate” zum dritten Mal erfolgreich in der Stiftsruine inszeniert, sagte im Vorfeld: „Das Musical Titanic ist in vielen Belangen monumental und raumgreifend und passt somit perfekt in die Stiftsruine, die ja ihrerseits ein Monument ist: das Schiff im Kirchen-Schiff sozusagen.”

Mit dem Kino-Hit von Regisseur James Cameron mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen hat das Musical aber wenig zu tun. Das Musiktheaterstück wurde 1997 auch vor der Filmpremiere uraufgeführt. Die Bad Hersfelder Fassung konzentriert sich auch nicht auf die berühmte Liebesgeschichte. Es nimmt viele persönliche Schicksale und die Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Klassen in den Blick.

(dpa)
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