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Trier stellt Dummy von geplantem „Riesen-Marx” auf

Nicht alle freuen sich über den hölzernen Schattenriss, den die Stadt von China geschenkt bekommen soll. Dennoch wurde schon jetzt ein Dummy aufgestellt.
Ein hölzerner Schattenriss der geplanten, 6,30 Meter hohen Karl-Marx-Statue. Foto: Harald Tittel Ein hölzerner Schattenriss der geplanten, 6,30 Meter hohen Karl-Marx-Statue. Foto: Harald Tittel
Trier. 

China will Trier zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Jahr 2018 eine Riesen-Statue schenken. Damit sich die Bürger einen ersten Eindruck von der geplanten Bronze-Skulptur machen können, hat die Stadt Trier am Mittwoch einen Dummy aufgestellt.

Es handelt sich um einen hölzernen Schattenriss in Originalgröße: Inklusive Podest soll der späterere Marx 6,30 Meter hoch werden. „Das hat nichts mit Verherrlichung zu tun. Die Zeiten sind vorbei”, sagte Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD).

Natürlich sei das Denkmal groß. Dahinter stehe aber die Idee des chinesischen Künstlers Wu Weishan, der mit der Figur eine Sichtachse zum langjährigen Wohnhaus der Familie Marx in der Nähe herstellen wolle. Größe und Standort auf dem Simeonstiftplatz nahe der Porta Nigra lösten auch am Mittwoch bei Bürgern teils heftige Kritik aus.

Der Trierer Stadtrat wird voraussichtlich am 13. März über die Annahme des Riesen-Geschenks aus China entscheiden.

Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren und verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens in der Moselstadt. Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Trier planen zum Jubiläumsjahr eine große Ausstellung in Trier.

(dpa)
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