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Tykwer: Drogen wichtiges Thema in „Babylon Berlin”

Der Drogenmissbrauch in der späten Weimarer Republik soll in den kommenden Staffeln eine größere Rolle in der Erfolgsserie spielen. Nicht nur bei diesem Thema ähnele die Gesellschaft der Zwanzigerjahre der heutigen, sagt Tom Tykwer
Tom Tykwer 2016 bei der Eröffnung der „Neuen Berliner Straße” des Studio Babelsberg in Potsdam. Foto: Bernd Settnik Tom Tykwer 2016 bei der Eröffnung der „Neuen Berliner Straße” des Studio Babelsberg in Potsdam.
Rom. 

Regisseur Tom Tykwer gibt einen Ausblick darauf, wie es mit der deutschen TV-Produktion „Babylon Berlin” weitergeht.

In der dritten Staffel werde es unter anderem um die Rolle von Drogen in der Gesellschaft der Weimarer Republik gehen, sagte der 52-Jährige laut dem US-Magazin „The Hollywood Reporter” am Rande der Filmfestspiele in Rom. Tykwer war an den bisher produzierten zwei Staffeln als Regisseur und Autor beteiligt.

„Wir werden in den kommenden Staffeln, für die wir startklar sind, tiefer in dieses Thema eindringen.” Drogen seien im damaligen Nachtleben Berlins weit verbreitet gewesen, sagte Tykwer. „So wie heute auch - wenn auch weniger legal.”

Auch die Zerbrechlichkeit der jungen Demokratie in Deutschland und Europa zu der Zeit, die „Babylon Berlin” zeigt, erkennt Tykwer in der heutigen westlichen Welt. „Sie wird so offensichtlich angegriffen und wir wissen einfach nicht, wie wir damit umgehen sollen.”

In der Serie „Babylon Berlin”, die auf den Romanen des Krimi-Autors Volker Kutscher basiert, sieht Tykwer noch viel Potenzial: „Es wird mehr geben. Die Geschichte kann noch lange weitergehen.”

(dpa)
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