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Wiederaufnahme: Vergnügen mit Verdi

Hendrik Müllers famose „Rigoletto“-Inszenierung aus dem vergangenen Jahr wurde am Frankfurter Opernhaus zum ersten Mal wieder aufgenommen.

Sowohl von den Stimmen als auch der Dramaturgie her ist diese Inszenierung nach ihrer Premiere im März 2017 als beste Verdi-Produktion der vergangenen Jahre in Frankfurt gerühmt worden. Der düstere Kirchenraum verträgt sich ausgezeichnet mit der Geschichte von der in klösterlicher Käfighaltung lebenden Gilda, die am Ende ausgerechnet von ihrem eigenen Vater Rigoletto getötet wurde – gewissermaßen Gottes Zorn über zu viel Häme, aber auch Eigensucht.

Der erste Abend der Wiederaufnahme war ein richtiges Opernfest. Das Haus präsentierte sich prall gefüllt, das von Alexander Prior geleitete Opern- und Museumsorchester musizierte in Bestform, und auf der Bühne versammelte sich das gesamte stimmliche Potenzial des Frankfurter Opernensembles: voran Franco Vassallo in der Titelrolle und die zarte stimmliche Fäden ziehende Brenda Rae als Tochter Gilda, die selbst die höchsten Höhen mit sagenhafter Leichtigkeit und Bravour meisterte. Sehr präsent zeigte sich auch der Tenor Yosep Kang in der Rolle des Herzogs von Mantua, der über eine Drehleiter Zugang zu den Gemächern Gildas erhält. Die Regie arbeitet in dieser Inszenierung viel mit räumlichen Effekten, hoch- und herunterfahrenden Käfigen und eben dem hochgelegenen Schlafzimmer der hübschen Tochter. Kihwan Sim als Sparafucile, Maria Pantiukhova als Maddalena, vor allem aber Magnus Baldvinsson als Graf von Monterone waren weitere erwähnenswerte Mitwirkende. Am Ende war der Jubel gewaltig wie selten. Ge

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