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"Soy Luna": Vom Traum, ein erfolgreicher Künstler zu sein

Am Ostersonntag gastiert die Show „Soy Luna Live“ in der Frankfurter Festhalle, bei der Original-Darsteller bekannte Songs aus der argentinischen Telenovela „Soy Luna“ singen werden.
Viel Energie und Lust am Tanzen bringen die Darsteller der Telenovela „Soy Luna“ live in die Frankfurter Festhalle. Viel Energie und Lust am Tanzen bringen die Darsteller der Telenovela „Soy Luna“ live in die Frankfurter Festhalle.

Seit Mai 2016 zeigt der Disney Channel die argentinische Telenovela „Soy Luna“ im deutschen Fernsehen. In ihr spielt Karol Sevilla das Mädchen Luna, das mit seinen Eltern von Cancún (Mexiko) nach Buenos Aires (Argentinien) gezogen ist. Bald findet sie neue Freunde in dem angesagten Rollerscating-Club „Jam & Roller“. Dort kann Luna nicht nur ihr sportliches Talent zeigen. Auch nutzt sie viele Gelegenheiten, bei den „Open Music Nights“ auf der Bühne ihre Leidenschaft für Gesang und Tanz auszuleben. Nach einer ausverkauften Konzert-Tournee durch Südamerika kommt mit „Soy Luna Live“ die Show nach Europa, in der die beliebtesten Pop-Songs aus der Telenovela „Soy Luna“ mit einer Live-Band und Tänzern präsentiert werden. In Frankfurt macht sie am 1. April in der Festhalle Station. Thomas Ungeheuer traf sich in Rom mit der Hauptdarstellerin Karel Sevilla und den drei weiteren Stars aus der Serie, Michael Ronda, Valentina Zenere und Ruggero Pasquarelli.

Guten Tag, Ihr deutsches Publikum kennt Sie aus der Telenovela „Soy Luna“. Wie sieht ein Drehtag beim argentinischen Fernsehen aus?

KAROL SEVILLA: Oh, wir müssen sehr früh morgens raus. Um 7 Uhr sitzen wir schon in der Maske, um geschminkt zu werden. Dann wird gedreht. Etwa gegen 14 Uhr haben wir Mittagspause. Danach gehen die Dreharbeiten bis abends um 18 Uhr weiter.

MICHAEL RONDA. Ja, das machen wir von Montag bis Freitag. Vor der Tour haben wir dann noch samstags für die Live-Shows geprobt.

Was bereitet Ihnen mehr Spaß: die Arbeit beim Fernsehen oder die auf der Bühne?

VALENTINA ZENERE: In einer Show aufzutreten, ist aufregender. Hier muss man viel aufmerksamer sein als bei den Dreharbeiten. Es passiert bei Auftritten öfter, dass jemand stürzt. Dann muss einer von uns dessen Part übernehmen. Aber auch sonst, falls etwas schiefläuft, heißt es: Schnell improvisieren, damit die Show weiter gehen kann! Es gibt allerdings auch magische Momente. Als ich vor ein paar Wochen ein Lied sang, bei dem mich einer der Tänzer plötzlich in die Luft hob, blickte ich dabei in die Augen eines Mädchens im Publikum. Es schaute ganz erschrocken. Dieser Ausdruck in ihrem Gesicht hat mich tief berührt. So etwas wird mir am Filmset nie passieren.

KAROL SEVILLA: Ja, wir haben ein sehr junges Publikum. Schon kleine Mädchen kommen, um uns zuzusehen. Mir macht es Freude, wenn wir sie mit unserer Show dazu inspirieren, mit dem Singen und Tanzen anzufangen.

Die Texte Ihrer Lieder sind auf Spanisch. Werden Sie Ihr Publikum dazu ermutigen, mitzusingen?

MICHAEL RONDA. Es ist verrückt. Man kommt nach Deutschland, und einige der Fans singen Spanisch, weil sie es schon ein bisschen gelernt haben. Mich freut es, wenn „Soy Luna“ das auslösen kann. Aber wir versuchen, etwas Deutsch zu sprechen.

Wie groß ist der Einfluss auf die Songs, die Sie in der Show vortragen?

VALENTINA ZENERE: Wir schreiben und komponieren sie nicht selbst. Vielmehr bekommen wir schon fertige Aufnahmen, bei denen andere die Texte gesungen haben, zugeschickt. Wir singen diese Lieder dann neu ein. Ich mag es, wenn ich in einem fremden Song meine eigene Persönlichkeit ausdrücken kann.

Unterscheidet sich das, was Ihre Fans aus der Telenovela kennen, sehr von dem, was Sie auf der Bühne zeigen?

RUGGERO PASQUARELLI: Wir mussten eine Menge verändern. Manche der Schauspieler, die in der Fernsehserie mitwirken, sind nicht mit auf die Europatour gekommen. Auf die Neulinge mussten wir uns einstellen. Auch haben wir neue Choreografien einstudiert und einige Lieder verändert. Schließlich willst du dem Publikum etwas zeigen, was es noch nicht kennt.

Viele Ihrer Fans träumen von einer Karriere als Künstler. Wie jung sollte man sich auf eine Bühne trauen?

KAROL SEVILLA: Wenn du auf der Bühne sein willst, weil du es liebst, musst du es einfach tun! Bei meinem ersten Auftritt war ich sechs Jahre alt. Aber man sollte sehr hartnäckig sein, viel lernen und arbeiten. Der Traum, ein erfolgreicher Künstler zu sein, erfüllt sich nicht von alleine.

Festhalle Frankfurt

1. April, 19 Uhr. Karten von 36,70 bis 112,60 Euro unter Hotline 0 18 06-57 00 70. Internet www.eventim.de

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