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Wenders' „Submergence” feiert in Toronto Weltpremiere

42 deutsche Filme und Koproduktionen werden bis zum 17. September beim TIFF gezeigt. Gestern sah das Publikum Wim Wenders' neuestes Werk.
Der deutsche Regisseur Wim Wenders stellte seinen neuesten Film in Toronto vor. Foto: Bernd von Jutrczenka Der deutsche Regisseur Wim Wenders stellte seinen neuesten Film in Toronto vor.
Toronto. 

Die junge Liebe zwischen James (James McAvoy) und Danielle (Alicia Vikander) wird in „Submergence”, dem neuen Film von Wim Wenders („Pina”), bereits kurz nach ihrem Kennenlernen in der Normandie getestet.

Während die Meereswissenschaftlerin auf eine gefährliche Tiefsee-Expedition geht, wird der Wasserbauingenieur in Somalia von extremistischen Kämpfern gefangen genommen. Die Weltpremiere des epischen Dramas, das sich über Ozeane, Kontinente und Krisengebiete hinweg abspielt, wurde am späten Sonntagabend beim 42. Toronto International Film Festival (TIFF) vom Publikum gefeiert.

Die berauschenden Meeresaufnahmen, zarten Strandszenen und die Weite Somalias kollidieren im Film des deutschen Regisseurs mit einer durch islamistischen Extremismus zerrütteten Welt: „Erst die Liebesgeschichte hat es mir ermöglicht, diesen thematisch schwierigen Film zu drehen. Es geht um viel Gewalt und Hass, ich wollte als Kontrast einen emotionalen Ansatz finden”, sagte Wenders nach der Premiere in Toronto.

Beim TIFF in Toronto werden bis zum 17. September 340 Filme gezeigt, darunter 42 deutsche Filme und Koproduktionen.

(dpa)
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