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Wiener Opernchef Welser-Möst erlitt Kollaps beim "Parsifal"

Schreck in der Oper: Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, ist am Ostersonntag während einer Aufführung von Richard Wagners «Parsifal» zusammengebrochen. Auslöser war offenbar ein Hexenschuss.
Der 52-jährige Chefdirigent habe einen Kreislaufkollaps erlitten, teilte das Opernhaus am Montag mit.  Foto: dpa Foto: dpa Der 52-jährige Chefdirigent habe einen Kreislaufkollaps erlitten, teilte das Opernhaus am Montag mit. Foto: dpa
Wien. 

Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, ist am Ostersonntag während einer Aufführung von Richard Wagners «Parsifal» zusammengebrochen. Der 52-jährige Chefdirigent habe einen Kreislaufkollaps erlitten, teilte das Opernhaus am Montag mit.

   Auslöser war demnach ein Hexenschuss, der Welser-Möst Sonntagabend während des 1. Aufzugs ereilte. Die damit verbundenden Schmerzen hätten den Kreislaufkollaps ausgelöst. Die «Parsifal»-Aufführung sei durch Korrepetitor James Pearson zu Ende dirigiert worden.

Welser-Möst wurde laut Mitteilung der Staatsoper zunächst in das Allgemeine Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien gebracht. Er habe noch in der Nacht zum Montag entlassen werden können und werde sich nun einer physiotherapeutischen Behandlung unterziehen.

   Der aus Linz stammende Generalmusikdirektor, der auch Chefdirigent des US-amerikanischen Cleveland Orchestra ist, hatte seit dem vergangenen Mittwoch vier Vorstellungen in der Staatsoper dirigiert. Für sein am Dienstag vorgesehenen Einsatz bei Alban Bergs «Wozzeck» wird nun ein Ersatzdirigent gesucht.

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