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„Hedis Hochzeit”: Liebe, Emanzipation und Revolution

Der arabische Frühling nahm in Tunesien seinen Anfang, es ging dabei vor allem um eine politische Emanzipation. Auch bei „Hedis Hochzeit” fängt alles mit einer kleinen Revolutiuon an - Regisseur Mohamed Ben Attia verbindet gekonnt Politik mit Selbsterkenntnis.
Hedi (Majd Mastoura) verliebt sich - eigentlich sollte er jedoch eine andere Frau heiraten. Foto: Arsenal Filmverleih Hedi (Majd Mastoura) verliebt sich - eigentlich sollte er jedoch eine andere Frau heiraten. Foto: Arsenal Filmverleih
Berlin. 

Alles ist schon arrangiert. Schon bald wird „Hedis Hochzeit” gefeiert. Da verliebt sich der junge Tunesier zum ersten Mal - die Auserwählte ist allerdings nicht seine Braut. Doch es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Politik.

Regisseur Mohamed Ben Attia zieht in seinem preisgekrönten Drama eine Parallele zwischen der Reise von Hedi zu sich selbst und dem Aufbruch Tunesiens im Arabischen Frühling.

So ist „Hedis Hochzeit” zwar eine Liebes- und Emanzipationsgeschichte, aber gleichzeitig auch ein politischer Film über die Freiheit. Hedi-Darsteller Majd Mastoura erhielt bei der diesjährigen Berlinale für sein sensibles Porträt eines jungen Mannes zwischen Tradition und Aufbruch den Silbernen Bären als bester Schauspieler.

Hedis Hochzeit, Tunesien/Belgien/Frankreich/Katar/Vereinigte Arabische Emirate 2016, 88 Min., FSK o.A., von Mohamed Ben Attia, mit Majd Mastoura, Rym Ben Messaoud, Sabah Bouzouita.

(dpa)
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