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„Mahana”: Drama mit harten, realistischen Sequenzen

Simeon (Akuhata Keefe) hadert mit den traditionellen Rollenbildern in seiner Familie. Foto: Prokino Simeon (Akuhata Keefe) hadert mit den traditionellen Rollenbildern in seiner Familie. Foto: Prokino
Berlin. 

Mit seinem Roman „Whale Rider” eröffnet Witi Ihimaera eine Tür in die mythische Welt der Maori. Seine Verfilmung wurde zueinem der größten Kinohits aus Neuseeland. Nun kommt wieder eines von Ihimaeras Büchern auf die Leinwand, diesmal dreht sich alles um einen Maori-Familienclan in den 60er Jahren.

„Mahana - Eine Maori-Saga” erzählt in harten, realistischen Sequenzen vom Schafe scheren, Land roden und Holz hacken, eingebettet in die grünen Hügel der Ostküste der Inseln. Alles ohne Hollywood-Schminke - Regisseur Lee Tamahori drehte zwar auch den Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag”, schafft hier aber eine ausdrucksstarke Hommage an seine Heimat.

Mahana - Eine Maori-Saga, Neuseeland, Australien 2015, 103 Min., FSK o.A., von Lee Tamahori, mit Temuera Morrison, Akuhata Keefe, Nancy Brunning.

(dpa)
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