Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

„Toni Erdmann” gewinnt Lux-Filmpreis

Maren Ades Tragikomödie wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen geliebt - reichlich Preise gab es in den letzten Monaten obendrein.
Produzent Jonas Dornbach und Regisseurin Maren Ade mit dem Filmpreis des Europaparlaments. Foto: Patrick Seeger Produzent Jonas Dornbach und Regisseurin Maren Ade mit dem Filmpreis des Europaparlaments. Foto: Patrick Seeger
Straßburg. 

Die deutsche Tragikomödie „Toni Erdmann” ist vom Europaparlament mit dem Lux-Filmpreis ausgezeichnet worden.

Der Film „zeigt den Versuch eines Vaters seine sich ihm entfremdende Tochter in einer absurden und (...) urkomischen Konfrontation wiederzufinden”, sagte Parlamentspräsident Martin Schulz am Mittwoch in Straßburg.

Das Vater-Tochter-Drama von Maren Ade war in diesem Jahr ein Liebling der Kritiker und wurde ins Rennen um den Ausland-Oscar geschickt. Es erzählt die Geschichte von Winfried (Peter Simonischek), einem Musiklehrer, und seiner Tochter Ines (Sandra Hüller), einer Karrierefrau. „Wir waren wirklich überrascht, dass der Film für so viele Länder funktionierte”, sagte Aden bei der Preisverleihung.

In die Endauswahl gekommen waren auch das Drama „Kaum öffne ich die Augen” der tunesischen Regisseurin Leyla Bouzid sowie der französisch-schweizerische Animationsfilm „Mein Leben als Zucchini”.

Über den Gewinner, der nun bei der internationalen Vermarktung unterstützt wird, hatten die EU-Abgeordneten abgestimmt. Alle drei Filme der Endauswahl werden mit Hilfe von EU-Geldern in alle 24 Amtssprachen übersetzt.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Kultur

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse