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Kunstausstellung in Kassel: documenta endet und geht in ungewisse Zukunft

Besucher der Documenta stehen auf dem Friedrichsplatz in Kassel. Foto: Göran Gehlen Besucher der Documenta stehen auf dem Friedrichsplatz in Kassel.
Kassel. 

Mit ungewisser finanzieller Zukunft ist am Sonntag die documenta 14 in Kassel zu Ende gegangen. Stadt und Organisatoren verzichteten auf eine gemeinsame Veranstaltung zum Abschluss. Denn der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel droht ein Millionendefizit. In den vergangenen 100 Tagen besuchten laut documenta 850 000 Besucher die Ausstellung in Nordhessen.

Im Mittelpunkt des Interesse stand am Sonntag erneut der „Parthenon der Bücher”. Seit den Morgenstunden standen Hunderte Besucher an, um eines der letzten 67 000 verbotenen Bücher zu bekommen. Diese hatten die Fassade des Tempelnachbaus gebildet. Nach dem Wunsch der argentinischen Künstlerin Marta Minujín wurden sie an Besucher verteilt. Die 30 Ausstellungsorte der documenta waren am Sonntag noch bis in die Abendstunden geöffnet.

Die Zukunft der documenta wird in den kommenden Tagen die Gesellschafter, das Land Hessen und die Stadt, weiter beschäftigten. Im Aufsichtsrat am 21. September sollen Ergebnisse der Untersuchung zum drohenden Defizit vorgestellt werden. Die Gesellschafter wollen dann auch über Konsequenzen entscheiden. Touristisch dürfte die documenta trotzdem ein Erfolg für Kassel werden: Die Tourismusgesellschaft der nordhessischen Stadt rechnet bis Ende des Jahres erstmals mit über einer Million Übernachtungen in Kassel. (dpa)

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