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57-Jähriger stellt Rekorde beim Iditarod auf

Schon 2013 war Mitch Seavey aus dem US-Staat Alaska der älteste Gewinner des harten Iditarod-Hundeschlittenrennens. Damals brauchte er für die Strecke neun Tage, sieben Stunden und 39 Minuten. Seavey ist wieder als Erster am Ziel, diesmal noch schneller.
Mitch Seavey mit seinen Leithunden auf dem Siegerpodest. Foto: Diana Haecker Bilder > Mitch Seavey mit seinen Leithunden auf dem Siegerpodest. Foto: Diana Haecker
Nome. 

Zum dritten Mal hat der Amerikaner Mitch Seavey das wohl härteste Hundeschlittenrennen der Welt gewonnen und dabei gleich zwei Rekorde aufgestellt.

Nach acht Tagen, drei Stunden und vierzig Minuten ging der Hundeschlittenführer am Dienstagnachmittag (Ortszeit) beim Iditarod in Nome im Westen Alaskas mit elf Hunden durchs Ziel. Das ist ein Streckenrekord in der 45-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Zudem ist Seavey mit 57 Jahren der älteste Sieger.

Bei seinem Zieleinlauf waren auf der rund 1600 Kilometer langen Strecke mit 17 Checkpoints noch 65 Mitstreiter unterwegs, fünf Teams waren seit dem Start am 6. März in Fairbanks bereits ausgeschieden.

Auf Platz zwei lag Seaveys Sohn Dallas (30), der das Iditarod-Rennen 2016 zum vierten Mal gewonnen hatte. Er hatte die Strecke im Vorjahr in 8 Tagen, 11 Stunden und 20 Minuten zurückgelegt. Sein Vater lag damals knapp hinter ihm. Mitch Seavey war zuvor in den Jahren 2013 und 2004 als Erster durch Ziel gefahren.

Iditarod wurde 1973 gegründet und gilt als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt. Der erste Sieger brauchte 1973 noch mehr als 20 Tage für die Strecke quer durch die Wildnis von Alaska.

Das Rennen findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition im Jahr 1925 statt, bei der Impfstoff zur Bekämpfung eines Diphtherie-Ausbruchs nach Nome gebracht wurde. Den Namen Iditarod verdankt der Wettbewerb einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im Norden Alaskas verband.

(dpa)
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