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Auktion: Brezeln von William und Kate

Vor der Versteigerung der „royalen” Backwaren wurden diese für viele Jahre haltbar gemacht. Zum Verzehr sind sie allerdings nicht mehr geeignet.
Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate probierten sich im Sommer als Brezelbäcker. Foto: Thomas Kienzle Der britische Prinz William und seine Frau Herzogin Kate probierten sich im Sommer als Brezelbäcker.
Mannheim. 

Die von Prinz William (35) und Herzogin Kate (35) in Heidelberg geknoteten Brezeln werden vom 27. November an für einen guten Zweck versteigert. Die Aktion dauere bis zum 10. Dezember, teilte Radio Regenbogen am Freitag in Mannheim mit.

Zum Verzehr sind die Teigwaren aber nicht geeignet: Der durch die „Körperwelten”-Ausstellung bekannte Mediziner Gunther von Hagens (72) habe die Brezeln plastiniert und damit für viele Jahre haltbar gemacht, sagte eine Sprecherin des Senders. Buckingham Palace sei über die Aktion informiert worden. William und Kate waren im Juli bei einem Deutschland-Besuch auch in Heidelberg.

Plastinieren ist vor allem ein Verfahren zur Konservierung von Tierkadavern und Menschenleichen. Kunststoff ersetzt dabei Fette und Flüssigkeiten. „Wir haben Wasser und Fett den Brezeln entzogen und durch Silikon ersetzt”, sagte von Hagens' Ehefrau Angelina Whalley.

Der Sender versteigert die Brezeln im Rahmen seiner Aktion „Kinder unter dem Regenbogen”. Die Organisation unterstützt seit fast 20 Jahren bedürftige Kinder, deren Familien und helfende Institutionen.

(dpa)
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