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Brigitte Bardot: Weiß nicht, wer noch die Wahrheit sagt

Die französische Filmikone und Tierschützerin steht der rechtsextremen Partei Front National (FN) nahe. Für sie steht fest, Marine Le Pen zu wählen.
Brigitte Bardot sucht die Wahrheit. Foto (2006): Oliver Weiken Foto: Oliver Weiken Brigitte Bardot sucht die Wahrheit. Foto (2006): Oliver Weiken Foto: Oliver Weiken
Paris. 

Die französische Filmikone Brigitte Bardot (82) traut nur noch sich selbst. Sie wisse nicht, wer außer ihr noch die Wahrheit sage, sagte die Schauspielerin und Tierschützerin in einem am Dienstag in der „Welt” veröffentlichten Interview.

„Heutzutage gibt es einen derartigen Mischmasch an Konformisten, das ist schon heftig.” Bardot („Und ewig lockt das Weib”) äußerte sich in dem Gespräch auch politisch - seit Jahren ist sie als Sympathisantin und Symbolfigur der rechtsextremen Partei Front National (FN) bekannt. Auch jetzt werde sie wieder für FN-Chefin Marine Le Pen stimmen.

Frankreich wählt demnächst einen neuen Präsidenten. Die 48-jährige Rechtspopulistin Le Pen hat laut Umfragen große Chancen, am 7. Mai in die Stichwahl um das höchste Staatsamt zu kommen.

Dass Frankreich seinen Ruf nur noch auf der Gastronomie aufbaue, ekle sie an, sagte die Vegetarierin Bardot weiter. Man lebe im „Jahrhundert des Herds”, und das sei unerträglich: „Da bekommt man schon vor dem Essen Verdauungsprobleme.” Nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft Anfang der 1970er Jahre hatte sich Bardot als Tierschutzaktivistin positioniert.

(dpa)
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