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Cornelia Funke schockiert über G20-Krawalle

Die Bestseller-Autorin Cornelia Funke fühlt sich inzwischen in den USA zu Hause, aber ihre Hamburger Zeit hat sie nicht vergessen. Die G20-Aussschreitungen haben auch sie aufgewühlt.
Hamburg. 

Bestsellerautorin Cornelia Funke (58), vor ihrem Umzug in die USA lange in Hamburg zuhause, hat die Berichte über die G20-Krawalle in Los Angeles verfolgt und war schockiert.

„Sehr viele meiner engsten Freunde leben noch immer in Deutschland, einige haben mir persönlich davon am Telefon erzählt, auch Zeitungen in Amerika wie die 'New York Times' haben ausführlich darüber berichtet”, sagte die Schriftstellerin bei einem Besuch in der Hansestadt am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Ich fand es besorgniserregend, welche Dimension die Ausschreitungen erreicht haben und dass es dabei nicht mehr um politischen Protest, sondern einfach nur um Gewalt ging.”

Funke kam aus Großbritannien, wo gerade die englischsprachige Ausgabe ihrer im Herbst 2016 veröffentlichten „Drachenreiter”-Fortsetzung („Die Feder eines Greifs”) erschienen ist. In Hamburg war sie für Aufnahmen in ihrem eigenen Hörbuchverlag Atmende Bücher. Danach wollte sie nach Karlsruhe weiterreisen, wo die Junge Kunsthalle noch bis Ende August einige Illustrationen Funkes zeigt. In ihrer Wahlheimat Los Angeles ist die Kinder- und Jugendbuchautorin derzeit mit neuen Projekten in drei ihrer erfolgreichen literarischen Welten unterwegs: „Drachenreiter”, „Tintenwelt” und „Reckless”.

Mit der Politik in ihrer US-Heimat, in der Funke seit 2005 lebt, ist sie zufrieden - wenn es speziell um den Bundesstaat Kalifornien geht. „Wir sind dort ja definitiv im offenen Widerstand gegen Präsident Donald Trump, was mich sehr stolz macht”, erzählte sie. „Als Trump im vergangenen Jahr zum Präsidenten gewählt wurde, war ich gerade in Hamburg. Das hat mir damals sehr bewusst gemacht, dass ich in Kalifornien zuhause bin, denn: Ich liebe dieses Land so sehr, dass ich trotz Trump bereit bin, dort zu bleiben und zu kämpfen. In solch einem Moment merkt man, wo man wirklich zuhause ist.”

(dpa)
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