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DiCaprio gibt Geschenke in Korruptions-Ermittlungen zurück

Brandos Oscar-Statue und Bilder von Picasso und Basquiat - DiCaprio will die Aufmerksamkeiten, die er von einer mittlerweile in Verruf geratenen Produktionsfirma und einem mysteriösen malaysischen Geschäftsmann einst geschenkt bekommen hat, versteigern lassen - für einen guten Zweck natürlich.
DiCaprios Sprecher zufolge will DiCaprio die Geschenke zugunsten seiner Umwelt-Stiftung versteigern. Foto: Etienne Laurent DiCaprios Sprecher zufolge will DiCaprio die Geschenke zugunsten seiner Umwelt-Stiftung versteigern. Foto: Etienne Laurent
Los Angeles. 

US-Schauspieler Leonardo DiCaprio hat im Zusammenhang mit Ermittlungen in einem malaysischen Geldwäsche- und Korruptionsskandal teure Geschenke zurückgegeben.

Der 42-jährige Oscar-Preisträger würde in dieser Angelegenheit schon seit vorigem Juli mit dem US-Justizministerium kooperieren, hieß es in einer Mitteilung seines Sprechers, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

DiCaprio habe unter anderem eine von Marlon Brando gewonnene Oscar-Statue den Behörden übergeben, die er als Geschenk von der Produktionsfirma Red Granite zum Dank für seine Mitarbeit in dem Film „The Wolf of Wall Street” erhalten habe, sagte sein Sprecher.

Nach Angaben der „Los Angeles Times” am Freitag soll DiCaprio von einem malaysischen Geschäftsmann auch Kunstwerke von Picasso und Jean-Michel Basquiat als Geschenk erhalten haben. DiCaprios Sprecher zufolge wollte der Star die jetzt fragwürdigen Spenden zugunsten seiner Umwelt-Stiftung versteigern.

Das US-Justizministerium hatte am Donnerstag bei einem Bezirksgericht in Los Angeles gegen Red Granite Pictures und malaysische Geschäftspartner Klage eingereicht. Laut Klageschrift geht es um die Beschlagnahmung von Vermögenswerten von rund 540 Millionen Dollar (482 Millionen Euro), die mit Geldwäsche, Korruption und gestohlenen Staatsgeldern aus Malaysia in Verbindung gebracht werden.

(dpa)
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