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Ellen DeGeneres verteidigt Ausladung von Sängerin

Eigentlich sollte die Sängerin Kim Burrell zusammen mit Pharrell Williams in der „Ellen”-Show auftreten. Doch die Gastgeberin Ellen DeGeneres lud sie kurzerhand wieder aus - weil sie sich homophob geäußert hatte.
Die Schauspielerin und Moderatorin Ellen DeGeneres. Foto: Paul Buck Die Schauspielerin und Moderatorin Ellen DeGeneres. Foto: Paul Buck
Los Angeles. 

Ellen DeGeneres (58) hat die Gospel-Sängerin Kim Burrell (44) aus ihrer Talkshow ausgeladen, weil diese sich zuvor homophob geäußert hatte. 

„Ich glaube nicht, dass es gut von mir gewesen wäre, sie in der Show zu haben und ihr eine Plattform zu geben, nachdem sie Dinge über mich gesagt hatte”, sagte die lesbische US-Moderatorin in ihrer Show vom Donnerstag. 

Burrell sollte zusammen mit Pharrell Williams (43) den gemeinsamen Song „I See Victory” singen. „Wir müssen alle verstehen, dass dies eine große, gigantische, schöne und bunte Welt ist. Das geht nur mit Inklusion und Empathie”, erklärte der Musiker („Happy”) in der am Vortag aufgezeichneten Sendung.

Die tiefreligiöse Burrell, die auch Gottesdienste abhält, hatte zuvor in einer Predigt vom „perversen, homosexuellen Geist” gesprochen und diese Aussage gegen Schwule und Lesben später verteidigt. Fans der „Ellen”-Show baten die Gastgeberin daraufhin in einer Online-Petition, die Sängerin auszuladen.

(dpa)
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