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Elyas M'Barek warnt vor „Klima der Angst”

Der Schauspieler sorgt sich um die gesellschaftliche Stimmung in DEutschland und fordert von jedem eine Haltung ein - „ohne Rücksicht auf Verluste oder Karrierefragen”.
Der Schauspieler Elyas M'Barek spürt ein Klima der Feindseligkeit in Deutschland. Foto: Ursula Düren Der Schauspieler Elyas M'Barek spürt ein Klima der Feindseligkeit in Deutschland.
Düsseldorf/München. 

Der Schauspieler Elyas M'Barek (35) sieht die politische Stimmung in Deutschland mit Sorge. „Es gibt momentan ein Klima der Angst, der Intoleranz”, sagte der in München geborene „Fack ju Göhte”-Star dem Handelsblatt Magazin (Freitag).

Dem müsse man seiner Ansicht nach entgegenwirken. „Daran sollten alle arbeiten: die Deutschen, aber natürlich auch all jene, die neu hier ankommen.” Der österreichische Schauspieler mit tunesischen Wurzeln kritisierte: „Gerade AfD-Politiker schüren ein Klima der Angst und der Feindseligkeit.”

Zugleich forderte der Publikumsliebling, dass man „generell eine Haltung haben und dann auch vertreten sollte. Ohne Rücksicht auf Verluste oder Karrierefragen” - egal, ob live oder in den sozialen Netzwerken. Er selbst kontaktiere sein Millionenpublikum gerade lieber auf Instagram als auf Facebook. Letzteres sei „ein bisschen zur Müllhalde geworden, auf der zu viele alte Männer miese Laune und Gepöbele posten”, sagte M'Barek. „Es gibt eine echte Welt, die ich spannender finde als die dieser Internet-Trolle.”

(dpa)
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