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Federn und Didgeridoo  - Prinz Charles in Australien

Der britische Thronfolger war schon über ein Dutzend Mal zu Besuch in Down Under. So weit nach Norden wie diesmal sei er aber noch nie gekommen, sagte er. Ureinwohner der Halbinsel Gove begrüßten ihn auf einem heiligen Berg.
Der britische Thronfolger Prinz Charles mit traditionellen Federschmuck in Australien. Bilder > Foto: Phil Noble Der britische Thronfolger Prinz Charles mit traditionellen Federschmuck in Australien.
Gove. 

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat am vorletzten Tag seiner Australien-Reise Ureinwohner des Kontinents auf der Halbinsel Gove besucht.

Gleich nach der Ankunft am Flughafen Gove in der Verwaltungseinheit Northern Territory bekam der 69-Jährige am Montag eine traditionelle, Boomerang-ähnliche Speerschleuder - eine Woomera - geschenkt, wie die britische Nachrichtenagentur Press Association berichtete. Mit weißem Federschmuck auf dem Kopf und einem Korb um den Hals verfolgte Charles anschließend eine Willkommenszeremonie zu seinen Ehren auf dem heiligen Berg Nhulun.

Später hielt ihm der weltbekannte Didgeridoo-Meister Djalu Gurruwiwi während einer spirituellen Heilzeremonie ein langes Didgeridoo, ein Blasinstrument, an die Brust und blies 30 Sekunden lang hinein. „Ich fühle mich schon besser”, sagte Charles anschließend schmunzelnd. Während der Zeremonie in einem Kunstzentrum in Yirrkala hatte ein Helfer das Endstück des traditionellen Instruments der australischen Ureinwohner gestützt.

Er sei noch nie so weit im Norden Australiens gewesen, sagte Charles. Vergangenen Mittwoch war der Kronprinz mit seiner Ehefrau Camilla in der ehemaligen britischen Kolonie angekommen. Für den 69-Jährigen, der als König vermutlich irgendwann einmal auch Staatsoberhaupt von Australien sein wird, ist es bereits der 16. Aufenthalt auf dem Kontinent. Am Dienstag fliegt das Paar zurück nach Großbritannien.

(dpa)
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