E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Guildo Horn findet den ESC nicht mehr unterhaltsam

Der Sänger trat vor 20 Jahren selbst beim Song-Wettbewerb an und endete mit „Guildo hat euch lieb!” immerhin auf dem siebten Platz. Heute wünscht er sich „mehr Offenheit und Mut bei der Auswahl der Interpreten”.
Guildo Horn kann dem ESC nicht mehr viel abgewinnen. Foto: Jens Wolf Guildo Horn kann dem ESC nicht mehr viel abgewinnen.
Trier. 

Der Schlagersänger Guildo Horn (55) findet den Eurovision Song Contest (ESC) mittlerweile verkrampft und nicht mehr lustig. „Mir persönlich fehlt es aus deutscher Sicht an der Leichtigkeit des Seins”, sagte der aus Trier stammende Horn der Deutschen Presse-Agentur.

„Das soll doch vor allem Spaß machen und unterhalten. Ich find's zurzeit leider eher krampfig und bemüht.” Horn hatte vor 20 Jahren mit seiner Band Die Orthopädischen Strümpfe am ESC in Birmingham teilgenommen und mit „Guildo hat euch lieb!” den siebten Platz belegt. „Die letzten ESC-Jahre waren weder sonderlich unterhaltsam noch erfolgreich”, bedauerte Guildo Horn. „Bei einem Bundesligaclub hätte man da schon mehrfach das Präsidium, den Sportdirektor und den Trainer ausgewechselt. So ein Aussitzen kennt man sonst nur aus der Politik.” Nötig seien „mehr Offenheit und Mut bei der Auswahl der Interpreten”. Außerdem müsse man „vor allem mit weniger Reißbrettdenken zu Werke gehen”.

Er habe 1998 mit seinem „Orthopädischen Team” und dem Publikum „eine mehr als intensive Zeit” erlebt. „Alles war so herrlich neu, so spannend, spontan und unerwartet. Toll, das mal erlebt zu haben.” Jetzt sei das nicht mehr möglich: „Bei den heutigen Rahmenbedingungen würde es so einen „Orthopädischen Chaostrupp” oder ähnliches als deutschen Vertreter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geben.”

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Leute

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen