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Schauspieler setzt sich für Umwelt ein: Harrison Ford hält emotionale Rede bei Klima-Gipfel

Der Schauspieler engagiert sich schon seit langer Zeit für den Umweltschutz. Bei einem Klima-Gipfel in San Francisco hielt er eine sehr emotionale Rede - und erhielt viel Beifall.
Harrison Ford macht sich große Sorgen um die Zukunft der Menschheit. Foto: Evan Agostini/Invision/AP/Archiv Harrison Ford macht sich große Sorgen um die Zukunft der Menschheit.
San Francisco. 

Hollywood-Star Harrison Ford (76) hat sich in einer kämpferischen Ansprache für den Schutz der Natur und der indigenen Völker stark gemacht.

Die Zukunft der Menschheit stehe auf dem Spiel, wenn die Zerstörung der Natur nicht aufgehalten werde, sagte der Schauspieler am Donnerstag vor tausenden Teilnehmern des „Global Climate Action”-Gipfels, zu dem Kaliforniens demokratischer Gouverneur Jerry Brown nach San Francisco eingeladen hat.

Ford engagiert sich seit zwanzig Jahren in der Umweltschutzorganisation Conservation International (CI). Die emotionale Rede des „Indiana Jones”-Schauspielers wurde mehrmals von lautem Applaus unterbrochen. Ford sagte, solange die Amazonas-Regenwälder abgeholzt, Feuchtgebiete zerstört und geschütztes Land der indigenen Völker ausgebeutet würden, seien die Klimaziele nicht zu erreichen.

„Stoppt um Himmels willen die Verunglimpfung von Wissenschaft”, wetterte der Schauspieler in einem offensichtlichen Seitenhieb auf Donald Trump, ohne den US-Präsidenten namentlich zu nennen. „Hört damit auf, Leuten Macht zu geben, die nicht an Wissenschaft glauben.” Es sei bekannt, wer diese Leute sind, betonte der Leinwandheld. „Wir brauchen die Natur, jetzt mehr denn je.”

Neben Ford standen weitere Prominente auf der Teilnehmerliste des dreitägigen Programm, darunter Schauspieler Alec Baldwin und Sänger Dave Matthews. Rund 4500 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft tagen bei dem Gipfel. Aus Deutschland sind unter anderen Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Grünen-Chefin Annalena Baerbock angereist.

(dpa)

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