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Josef Hader war nach dem Kiffen „wie aus Gummi”

Er belässt es bei legalen Drogen: Schauspieler Josef Hader kam vom Kiffen schlecht drauf.
Josef Hader bei den 30. European Film Awards 2017. Foto: Maurizio Gambarini Josef Hader bei den 30. European Film Awards 2017.
Hamburg. 

Der österreichische Kabarettist und Schauspieler Josef Hader (56) hat schlechte Erfahrungen mit dem Kiffen gemacht.

In der aktuellen Ausgabe von „Zeit Campus” sagt er: „Einmal habe ich mit einem Freund in einem Jazzclub Gras geraucht. Keine gute Erfahrung. Ich hab' den Bass der Band plötzlich auf der Haut gespürt und fühlte mich wie aus Gummi. Seither nur noch legale Drogen!”

Hader studierte in Wien Germanistik und Geschichte und bevorzugte damals bereits „Spritzer”, Wein mit Sodawasser. Man habe viel getrunken: „Ich hatte lustige Professoren, besonders den in Alter Germanistik. Der trank viel und hat uns auf Mittelhochdeutsch Lieder vorgesungen”, erzählte er.

Schauspiel habe er sich damals nicht zugetraut: „Ich stellte mir vor, dann wäre ich ständig abhängig von Rollenangeboten und darum wahrscheinlich irgendwann Alkoholiker. Im Rückblick betrachtet hatte ich damals also ein sehr realistisches Bild von diesem Beruf.”

Hader ist einer der renommiertesten österreichischen Kabarettisten. Bekannt wurde er auch als Simon Brenner in den Verfilmungen der Krimis von Wolf Haas, etwa „Komm, süßer Tod”. 2017 gab er mit „Wilde Maus” sein Debüt als Regisseur.

(dpa)
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