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Kein Hausarrest für Harvey Weinstein

Mit einem Antrag auf Hausarrest scheiterte zwar die Staatsanwaltschaft, allerdings wurde Harvey Weinstein wegen weiterer Vergehen angeklagt. Dem Ex-Filmmogul droht eine lebenslange Haftstrafe.
Harvey Weinstein auf dem Weg zum Gericht. Foto: John Minchillo/AP Harvey Weinstein auf dem Weg zum Gericht.
New York. 

Der wegen Vergewaltigung angeklagte Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein wird vorerst nicht unter Hausarrest gestellt. Die Staatsanwaltschaft scheiterte am Montag vor Gericht mit einem Antrag, den 66-Jährigen in einer New Yorker Wohnung unter Hausarrest stellen zu lassen.

Weinstein muss derzeit ein GPS-Überwachungsgerät tragen und lebt in seinem Haus im Nachbarstaat Connecticut. Um New York oder Connecticut zu verlassen, benötigt er eine Erlaubnis. Weinstein war im Mai gegen eine Kaution von einer Million Dollar auf freien Fuß gekommen.

Bei der Anhörung wurde Weinstein wegen eines weiteren kriminellen sexuellen Akts und zwei Fällen der sexuellen Tätlichkeit angeklagt. Weinstein, der im schwarzen Anzug erschien und mit Handschellen in den Saal geführt wurde, plädierte auf nicht schuldig. Bei einer Verurteilung droht ihm im schlimmsten Fall eine lebenslange Haftstrafe. Die Anklage wiege nun schwerer, sagte Staatsanwältin Joan Illuzzi bei ihrem Antrag zum Hausarrest an Richter James Burke.

Weinsteins Anwalt Benjamin Brafman erklärte, Weinstein habe sich bisher an alle Auflagen gehalten und mit den Behörden kooperiert. „Er besucht dieser Tage nur mein Büro, ein Büro in Manhattan, wo er weiterhin versucht, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, und Arzttermine in Connecticut.” Für September ist eine weitere Gerichtsanhörung geplant, einen Termin für einen möglichen Prozessbeginn gibt es noch nicht.

(dpa)
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