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Nach Hurrikan "Irma": König Willem-Alexander besucht verwüstete Karibikinsel

Nach dem verheerenden Hurrikan „Irma” ist der niederländische König Willem-Alexander in Sint Maarten eingetroffen. Von den Verwüstungen zeigte er sich erschüttert.
König Willem-Alexander auf der Karibikinsel Sint Maarten. Foto: Gerben Van Es/Dutch Defense Ministry König Willem-Alexander auf der Karibikinsel Sint Maarten.
Philipsburg. 

Der niederländische König Willem-Alexander ist tief bestürzt über die Verwüstung der Karibikinsel Sint Maarten durch den Hurrikan „Irma”.

„Das übersteigt alle Vorstellungskraft”, sagte der Monarch am Dienstag in der Hauptstadt Philipsburg dem niederländischen Fernsehen. Die niederländisch-französische Insel war vor knapp einer Woche von dem Hurrikan schwer getroffen worden.

„Überall sieht man Zerstörung und Entsetzen”, sagte der König nach einer Rundfahrt sichtlich erschüttert. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Und ich habe ziemlich viel Naturgewalt und Kriegsgewalt gesehen.”

Willem-Alexander war am Montag auf Sint Maarten gelandet, um sich über das Ausmaß der Zerstörung und die angelaufenden Hilfsmaßnahmen zu informieren. Er hatte auch mit Opfern gesprochen.

Die niederländische Armee und das Rote Kreuz leisten Nothilfe. Mit Marineschiffen und Armeeflugzeugen versorgen sie die rund 40 000 Einwohner mit Wasser, Nahrung und Zelten. Rund 500 Soldaten sorgen zudem für die öffentliche Ordnung nach Plünderungen und bewaffneten Überfällen.

Der König versprach Hilfe beim Wiederaufbau der Insel, die als autonomes Gebiet zum Königreich gehört. Er wollte anschließend noch zwei kleinere Antillen-Inseln besuchen. Saba und St. Eustatius waren ebenfalls - wenn auch weniger schwer - vom Hurrikan betroffen.

(dpa)
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