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Königin Máxima auf „Kreditwerbung” in Argentinien

Die wirtschaftliche Lage in Argentinien ist alles andere als rosig. Bei einem Besuch setzte sich die niederländische Königin Maxima für in Not geratene Bürger ein.
Königin Maxima bei ihrem Besuch an der katholischen Universität von Buenos Aires. Foto: David Fernandez Königin Maxima bei ihrem Besuch an der katholischen Universität von Buenos Aires. Foto: David Fernandez
Buenos Aires. 

In ihrer Heimat Argentinien haben viele Bürger kein Konto und bekommen kaum Kredite - die niederländische Königin Máxima (45) will das ändern. Begleitet von hektischen Versuchen, ein Foto von Maxima zu knipsen, warb die Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Entwicklungsfinanzierung an der Katholischen Universität von Buenos Aires (UCA) für die Vergabe von mehr Mikrokrediten an arme Bürger.

An der UCA hatte sie studiert. „Allen Argentiniern müssten nachhaltige und verantwortungsbewusste Finanzleistungen angeboten werden”, sagte Königin Máxima. Bislang haben nur 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ein Bankkonto.

An ihrer Seite saß der argentinische Finanzminister Alfonso Prat-Gay, der ebenfalls an der UCA studiert hatte und dort auch Lehrer der jungen Studentin Máxima Zorreguieta war, und wie die spätere Königin in den 90er Jahren für Investment-Banken in New York arbeitete. Máxima reist öfter nach Argentinien, um dort Urlaub zu machen. Es ist aber ihr erster offizieller Besuch seit der Krönung ihres Ehemanns, König Willem-Alexander. Viele der rund 600 Studenten, die zu der Konferenz gekommen waren, waren vor allem damit beschäftigt, mit dem Smartphone ein gutes Foto von „ihrer” Königin zu knipsen.

(dpa)
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