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Lea hat ihren Frieden mit dem Begriff „Popmusik” gemacht

Als Schülerin hat sie Songs bei YouTube veröffentlicht, nun kommt ihr zweites Album. Darauf bietet sie tiefgründige Texte zu tanzbaren Rhythmen. Und das, obwohl sie mit dem Label Popmusik lange Zeit so ihre Probleme hatte.
Singer-Songwriterin Lea hat mit ihrem zweiten Album ihren Frieden mit der Bezeichnung „Popmusik” gefunden. Foto: Carl Seidel/ZB Singer-Songwriterin Lea hat mit ihrem zweiten Album ihren Frieden mit der Bezeichnung „Popmusik” gefunden.
Berlin. 

Die Singer-Songwriterin Lea (26, „Leiser”) hat für ihr zweites Album die Bezeichnung „Popmusik” akzeptiert. „Ich glaube, ich habe immer schon Popmusik gemacht, ich wollte mir nur nicht dieses Label aufkleben lassen”, sagte sie.

Sie habe lange Zeit gebraucht, eine Beschreibung für die Art Musik zu finden, die sie gemacht hat. „Ich mag es nicht gerne, sich so in Schubladen einzusortieren.”

Auf ihrem zweiten Album „Zwischen meinen Zeilen”, das am Freitag herauskam, will die 26-Jährige „emotionale und auch traurige Lieder” mit tanzbaren Beats bieten. „Mir macht es viel Spaß, wenn die Menschen zu meiner Musik tanzen können.” Sie finde es toll, auf ihren Konzerten mit den Zuschauern zu feiern, daher habe sie „tiefgründigere Texte mit einem leichteren, schwebenden Gewand” verbunden.

Es sei ihr bewusst, dass dies manchmal eine Gratwanderung sei. „Ganz oft werde ich auch akustisch auftreten mit meinen Songs. Daher ist es auch wichtig, dass sie nur mit Klavierbegleitung funktionieren”, sagte Lea.

Den Titel des Albums erklärt sie so: „Ich finde, man kann alles auch ganz offen heraus sagen, aber wichtiger ist, was zwischen den Zeilen steht.”

(dpa)
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