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Mannheimer Künstler wollen Joy-Fleming-Brücke

Ein Vorschalg, der viele Freunde hat: Um die kürzlich verstorbene Joy Fleming zu ehren, könnte in ihrer Heimatstadt Mannheim eine Brücke nach ihr benannt werden.
Mit dem „Neckarbrückenblues” hat Joy Fleming ihrer Heimatstadt Mannheim ein Denkmal gesetzt. Foto: Horst Ossinger Mit dem „Neckarbrückenblues” hat Joy Fleming ihrer Heimatstadt Mannheim ein Denkmal gesetzt.
Mannheim. 

Nach dem Tod der Sängerin Joy Fleming („Ein Lied kann eine Brücke sein”) mehren sich in ihrer Heimatstadt Mannheim die Stimmen zur Umbenennung einer Brücke nach der beliebten Künstlerin.

„Benennt die Kurpfalzbrücke in Joy-Fleming-Brücke um”, forderten etwa der Comedian Bülent Ceylan und der Musiker Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims). Auch in einer nicht repräsentativen Umfrage der Zeitung „Mannheimer Morgen” sprach sich eine Mehrheit für einen solchen Schritt aus. Politiker der nordbadischen Stadt sprachen von einem interessanten Vorschlag, der aber breiter diskutiert werden müsse.

Fleming war am vergangenen Mittwoch im Alter von 72 Jahren in Hilsbach (Rhein-Neckar-Kreis) gestorben. Die stimmgewaltige Sängerin galt als Pionierin der Blues- und Soul-Musik in Deutschland. Mit dem im Kurpfälzer Dialekt verfassten „Neckarbrückenblues” setzte die Drei-Oktaven-Sängerin ihrer Heimatstadt Mannheim ein musikalisches Denkmal. 1975 vertrat Fleming mit „Ein Lied kann eine Brücke sein” Deutschland beim Grand Prix d'Eurovision in Stockholm.

(dpa)
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