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Maria Furtwängler erhält Leibniz-Ring

Im Fernsehen jagt sie fiktive Verbrecher, im wirklichen Leben setzt sich Maria Furtwängler unter anderem gegen Gewalt an jungen Frauen ein. Dafür wurde sie jetzt in Hannover ausgezeichnet.
Maria Furtwängler wurde geehrt. Foto: Hauke-Christian Dittrich Maria Furtwängler wurde geehrt. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Hannover. 

Schauspielerin Maria Furtwängler (50) ist am Montag mit dem diesjährigen Leibniz-Ring ausgezeichnet worden.

Die als „Tatort”-Kommissarin Charlotte Lindholm aus Hannover bekannte Furtwängler habe ihre Popularität immer wieder dazu genutzt, um auf gesellschaftspolitische Missstände in aller Welt aufmerksam zu machen, teilte der Presse Club Hannover zur Begründung seiner Auszeichnung mit. Die Schauspielerin, die von ihrem Mann Hubert Burda begleitet wurde, sagte bei der Preisverleihung, sie setze sich gegen Gewalt an jungen Frauen ein. „Ich bin Feministin”, betonte sie. Der Leibniz-Ring sei eine sehr besondere Auszeichnung für sie.

Unfreiwillig geriet die Preisverleihung selbst zu einem Kriminalfall. Das eigens für Furtwängler geschaffene Schmuckstück war einige Tage zuvor bei einem Einbruch in das Büro des Presse Clubs gestohlen worden. Der Verein setzte zwar 5000 Euro Belohnung aus, bis zur Preisverleihung gab es aber keine Spur von den Dieben. Furtwängler erhielt eine eilends gefertigte Kopie des ursprünglichen Rings.

Mit dem Ehrenring zeichnet der Presse Club Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich aus Sicht des Vereins durch herausragende Leistungen ausgezeichnet haben. 2015 hatte Peter Maffay die Auszeichnung erhalten. Weitere Preisträger waren Rita Süssmuth (2014) sowie Regisseur Sönke Wortmann (2006). Die Auszeichnung ist nach dem Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz benannt.

(dpa)
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