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Merkel beklagt mangelnde Lesekompetenz der Deutschen

Bald startet die diesjährige Buchmesse in Leipzig. Für Bundeskanzlerin Merkel ist das ein Anlass, auf die mangelnde Lesekompetenz vieler Deutscher hinzuweisen. Worauf sich die Schwäche zurückführen lässt, erklärte sie in ihrem Video-Podcast.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weist auf die mangelnde Lesekompetenz der Deutschen hin. Foto: Stefan Sauer Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weist auf die mangelnde Lesekompetenz der Deutschen hin.
Berlin. 

Wenige Tage vor Beginn der Leipziger Buchmesse hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel über die mangelnde Lesekompetenz der Deutschen beklagt. Dass 14 Prozent der Bevölkerung sogenannte funktionale Analphabeten seien und nicht über eine aktive Lesefähigkeit verfügten, sei „sehr traurig”.

„Und als Bildungsnation, die wir ja eigentlich sein wollen, dürfen wir das nicht akzeptieren.” Der Grund für die Leseschwäche liegt für Merkel auf der Hand: „Das hat natürlich damit zu tun, dass manch einer nach der Schule überhaupt nicht mehr gelesen hat.”

Auch im Zeitalter der Digitalisierung sei das Lesen „eine Grundkompetenz, die einem Vieles im Leben erschließt, die Grammatik, die Fantasie befördert”. Sie beobachte „zum Teil auch mit Sorge, dass heute gar nicht mehr so viel vielleicht gelesen wird, sondern mehr gehört und gesehen wird”. Lesen sei aber „sehr, sehr wichtig” und gehöre für sie seit Kindheitstagen „zu meinem Lebenselixier”.

Als Regierungschefin komme sie aber fast nur noch im Urlaub dazu. „Und manchmal lese ich auch etwas kürzere Bücher, die man auf einen Ruck schafft”, verriet die 63-Jährige. Zu ihrer Lieblingsliteratur gehörten inzwischen historische Bücher, „von Herrn Osterhammel zum Beispiel”, sagte sie. „Und sehr gerne lese ich auch russische Romane: „Krieg und Frieden” zum Beispiel.”

(dpa)
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