Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Weihnachtsmarkt in Nürnberg: Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet

Das Christkind steht im Engelsgewand auf der Empore der Frauenkirche, der Nikolaus wartet in seinem festlich geschmückten Haus auf die Kinder: Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist eröffnet.
Christkind Barbara Otto (M) eröffnete die Vorweihnachtszeit in Nürnberg. Foto: Daniel Karmann Christkind Barbara Otto (M) eröffnete die Vorweihnachtszeit in Nürnberg. Foto: Daniel Karmann
Nürnberg. 

Das Nürnberger Christkind Barbara Otto hat mit einem feierlichen Prolog vor mehreren tausend Besuchern den weltbekannten Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.

Von der Empore der mit Scheinwerfern angestrahlten Frauenkirche herab verkündete die 19-Jährige am Freitagabend im Engelsgewand mit goldenen Flügeln den Beginn der Vorweihnachtszeit. Sie lud Groß und Klein in das „Städtlein aus Holz und Tuch” ein.

Wegen der anhaltenden Terrorgefahr hat die Polizei ihre Präsenz auf dem Christkindlesmarkt mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften deutlich verstärkt. Stichprobenartig müsse mit Taschenkontrollen gerechnet werden, sagte eine Polizeisprecherin. Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdung des Christkindlesmarktes lägen nicht vor. Das Polizeiaufgebot solle auch zur Stärkung des „subjektiven Sicherheitsgefühls” beitragen, hieß es.

Pech hatten die Fernsehzuschauer: Direkt nach dem Prolog des Christkinds brach die Live-Übertragung des Bayerischen Rundfunks (BR) ab - statt Christkindlesmarkt gab es zunächst das Störungsbild und dann Naturaufnahmen zu sehen. Nach gut zehn Minuten wurde das Live-Programm aus Nürnberg dann wieder fortgesetzt. Grund für die Panne war laut BR ein Unterbrechung der Satelliten-Übertragung vom Nürnberger Hauptmarkt.

Bis Heiligabend werden etwa zwei Millionen Besucher auf dem Christkindlesmarkt erwartet. Sie finden an 185 Buden ein Angebot von Krippen und Christbaumschmuck, Lebkuchen, Glühwein und Nürnberger Bratwürsten sowie Rauschgoldengeln, Kerzen und Spielzeug. Kriegsspielzeug und schrille Musik sind traditionell laut Marktsatzung tabu.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Leute

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse