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Obama begnadigt letztmalig Thanksgiving-Truthähne

Es ist Tradition, dass der US-Präsident zu Thanksgiving zwei Truthähne begnadigt. Barack Obama hat dazu seine ganz eigene Meinung.
Da freut sich Truthahn „Tater”, Barack Obama hat ihn begnadigt. Foto: Shawn Thew Bilder > Da freut sich Truthahn „Tater”, Barack Obama hat ihn begnadigt. Foto: Shawn Thew
Washington. 

US-Präsident Barack Obama (55) hat zum letzten Mal in seiner Amtszeit zwei Truthähne begnadigt und die Tiere „Tot” und „Tater” damit unmittelbar vor dem Thanksgiving-Fest vor dem sicheren Tod bewahrt.

Die Zeremonie im Garten des Weißen Hauses ist eine Tradition. Jedes Jahr darf der US-Präsident in einer humorigen Zeremonie zwei Truthähne begnadigen. Weitere 87 Millionen Truthähne kommen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr allein zu Thanksgiving, Weihnachten und Ostern auf den Tisch.

Die begnadigten Truthähne leben in der Regel nicht mehr lange. Die Aufzucht ist derart intensiv, dass die Tiere oft beim Erreichen des Schlachtgewichtes unter der Fleischeslast zusammenbrechen. „Wir müssen sicherstellen, dass zu Thanksgiving jeder genug zu essen hat”, sagte Obama in seiner Ansprache. „Mit Ausnahme dieser Truthähne”, fügte er hinzu. „Die sind eh schon vollgestopft.” „Tot” und „Tater”, die in Iowa geboren worden waren, werden den Rest ihres Lebens auf einer Farm in Virginia verbringen.

Obama hatte sich der Tradition, erstmals ausgeführt von John F. Kennedy und unter George Bush zur Regelmäßigkeit geworden, eher widerwillig gebeugt. „Manche glauben, das sei albern”, sagte er im letzten Jahr. „Ich widerspreche nicht.”

(dpa)
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