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Panda-Gucken ohne langes Warten

Sie sind die unangefochtenen Stars im Berliner Zoo: Die beiden Pandas Meng Meng und Jiao Quing aus China. Besucher vor dem Gehege mussten an den ersten Tagen viel Geduld mitbringen, um die Tiere zu sehen. Am Wochenende lief es schon entspannter.
Nur keine Hetze: Panda-Männchen Jiao Qing in Berlin. Foto: Paul Zinken Nur keine Hetze: Panda-Männchen Jiao Qing in Berlin. Foto: Paul Zinken
Berlin. 

Am ersten Publikums-Wochenende hatten Besucher im Berliner Zoo gute Chancen, die Pandas Meng Meng und Jiao Quing beobachten zu können. Es gab keine besonders lange Wartezeiten - obwohl es das erste Wochenende war, an dem die Zoo-Neulinge zu sehen waren.

„Maximal eine Viertelstunde Geduld muss man investieren, um die Tiere zu sehen. Jeder kann Fotos machen”, sagte ein Zoo-Mitarbeiter am Sonntagnachmittag der Deutschen Presse-Agentur.

Für das Männchen Jiao Quing wurde direkt an die Zuschauerscheibe eine Art Sessel gezimmert. Dort kann der Pandabär jetzt auf dem Rücken liegend beim Knabbern beobachtet werden.

Pandas führen gemeinhin ein entspanntes Leben und schlafen bis zu zwölf Stunden pro Tag. Bei einem Besuch im Zoo am Samstagmittag schlief Jiao Quing im Innengehege; Weibchen Meng Meng genoss derweil einige Bambus-Zweige und zeigte sich kurz draußen.

Die Pandas sind seit Donnerstag für die Öffentlichkeit zu sehen. An diesem Tag war Weibchen Meng Meng beim ersten Ausflug ins Freigehege übermütig auf einen Baum geklettert. Dessen Stamm war mit Elektrodraht gesichert, der aber offenbar kein Hindernis für das Tier darstellte. Sie habe alles gut überstanden, berichtete Zoo-Direktor Andreas Knieriem danach.

Beide Pandas sind noch getrennt, sollen sich aber im kommenden Frühling kennenlernen. Der Berliner Zoo hofft dann auf Nachwuchs.

(dpa)
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