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Parade zum Christopher Street Day in Hamburg gestartet

Auch dieses Jahr gehen Homosexuelle in Hamburg auf die Straße. Gemeinsam erinnern sie an die Aufstände in New York 1969 und erheben ihre Stimme. An der 37. Parade nehmen auch Politiker von SPD und den Grünen teil.
Die Teilnehmer der Parade rufen Homosexuelle zu mehr Stolz auf. Bilder > Foto: Markus Scholz Die Teilnehmer der Parade rufen Homosexuelle zu mehr Stolz auf.
Hamburg. 

Rund 15 000 Menschen sind zur Festparade des 37. Christopher Street Day (CSD) durch die Hamburger Innenstadt gestartet. Etwa 150 000 Zuschauer werden an den Straßenrändern zu dem bunten Spektakel mit Dutzenden Trucks erwartet.

Auch die Senatoren Katharina Fegebank (Grüne) und Melanie Leonhard (SPD) nahmen teil, um für Geschlechtervielfalt und Gleichstellung von sexuellen Minderheiten zu demonstrieren.

Die weltweiten CSD-Aktionen gehen auf Vorfälle im Jahr 1969 in New York zurück, als es nach einer Razzia in einer Szene-Bar zum Aufstand von Schwulen und Lesben in der Christopher Street kam. Seit 1980 gehen Homosexuelle in Hamburg beim CSD für ihre Rechte auf die Straße.

(dpa)
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