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Powerwolf stimmt sich vor Konzerten mit Wolfsheulen ein

Auch Musiker haben Rituale. Die deutsche Heavy Metal-Band Powerwolf heult zum Beispiel vor ihren Konzernten im Chor wie Wölfe. Davon hängt es sogar ab, ob der Auftritt gut oder schlecht wird.
Die Powerwolf-Gitarristen Matthew und Charles Greywolf und Sänger Attila Dorn (l-r) heulen vor jedem Konzert wie Wölfe. Foto: Oliver Dietze Die Powerwolf-Gitarristen Matthew und Charles Greywolf und Sänger Attila Dorn (l-r) heulen vor jedem Konzert wie Wölfe.
Saarbrücken. 

Die angesagte deutsche Heavy Metal-Band Powerwolf hat vor ihren Konzerten ein festes Ritual: Sie heult im Chor wie Wölfe.

„Wir stehen im Kreis und pushen uns gegenseitig und dann geht das irgendwann in Geheul und Geschrei über”, sagte Organist Falk Maria Schlegel (42) der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. „Das gibt uns noch einmal einen Kick.” Einmal hätten sie vor einem Auftritt ihr Ritual vergessen - das Konzert sei schlecht gewesen. „Wir wussten erst nicht warum, bis uns einfiel, wir haben doch das Geheul vergessen”, sagte Schlegel. Das passiere nicht nochmal.

Demnächst können die „Powerwölfe” aus Saarbrücken wieder häufig „aufheulen”: Am 20. Juli erscheint ihr neues Album „The Sacrament of Sin”, mit dem sie ab Ende Oktober auf internationale Tournee gehen. „Wir hätten uns nicht träumen lassen, dass wir einmal auf so großen Bühnen spielen würden”, sagte Schlegel. „Erfolg lässt sich nicht planen.” Die Band gilt als derzeit erfolgreichste deutsche Heavy Metal-Band. 2015 kam ihr Album „Blessed & Possessed” auf Platz drei, 2013 sprang „Preachers of the Night” auf den ersten Platz.

(dpa)
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