E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 17°C

„Rhine Cleanup Day”: Tausende Helfer sammeln Müll am Rhein

Mehr Menschen als zunächst angenommen haben in ihrer Freizeit das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreit. Die Veranstalter der Aktion freuen sich über die hohe Teilnehmerzahl.
Ehrenamtliche sammeln Müll am Rheinufer in Mainz. Foto: Silas Stein Ehrenamtliche sammeln Müll am Rheinufer in Mainz.
Düsseldorf. 

Großputz am Rhein: Mit Handschuhen und Säcken ausgestattet haben Tausende Ehrenamtliche am Samstag das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreit.

Rund 9000 Menschen waren bundesweit aktiv, europaweit 10.000, wie Joachim Umbach erklärte, einer der Initiatoren des „Cleanup”-Projekts. „Wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass direkt beim ersten Mal so viele mitmachen”, sagte der Düsseldorfer. Nicht die Menge an gesammeltem Müll sei relevant, sondern die hohe Teilnehmerzahl. „Damit setzen wir ein Zeichen, dass die Vermüllung mittlerweile Überhand genommen hat und wir etwas dagegen tun müssen.”

58 Städte hatten sich nach Angaben der Veranstalter fürs Aufräumen beim „Rhine Cleanup Day” gemeldet - die meisten davon in Deutschland, es gab aber auch Teilnehmer in den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Österreich. Die Großputz-Aktion war bis 13.00 Uhr geplant. „Wir haben niemanden aufgehalten, der auch nach Ende der Aktion noch gesammelt hat”, sagte Umbach. Wer sich nicht angemeldet hatte, konnte auch spontan dazukommen. In Köln fand am Nachmittag eine zweite Aktion statt.

In Zukunft soll der „Rhine Cleanup Day” jedes Jahr im September stattfinden. Der nächste Termin ist der 14. September 2019.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Leute

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen