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Robert De Niro sieht sich als ehrliche Haut

Er hat Mafiosi, Gangster und andere Verbrecher gespielt. Aber privat ist Schauspieler Robert De Niro eher ein Gutmensch.
Robert De Niro 2016 bei den Filmfestspielen in Cannes. Foto: Sebastien Nogier Robert De Niro 2016 bei den Filmfestspielen in Cannes. Foto: Sebastien Nogier
Berlin. 

Hollywood-Star Robert De Niro (73) hält sich für naiv. „Ich habe sogar einige Betrüger kennengelernt, die ich schnell ins Herz geschlossen hatte, weil sie einfach nette Typen waren”, sagte der 73-Jährige in einem in der Nacht zum Sonntag veröffentlichten „Bild”-Interview.

Allerdings habe er ihnen nicht sein hart verdientes Geld in den Rachen geschoben. Viel zu oft im Leben habe er jemanden vertraut und dann feststellen müssen, dass er es nicht wert gewesen sei. „Ich bin noch heute manchmal viel zu naiv.”

In seinem neuen Film „Der Meister aller Lügen” spielt De Niro den Milliarden-Betrüger Bernie Madoff. Er selbst sieht sich aber als einen Menschen, auf den Verlass ist. „Ja, ich glaube schon, dass ich eine ehrliche Haut bin”, sagte er. Gegen US-Präsident Donald Trump will er weiter Stellung beziehen. „Ich sehe das als meine Bürgerpflicht. Es ist doch so, dass Trump ein echter Tyrann ist”, sagte er. Jeder, der eine öffentliche Stimme habe, sollte sich gegen das Tyrannisieren wehren. Er jedenfalls werde das tun.

(dpa)
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