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Steuben-Parade: New Yorker feiern deutsche Traditionen

Zum 61. Mal sind deutschstämmige Amerikaner durch die Straßen New Yorks gezogen, um die Traditionen ihrer Vorfahren zu pflegen - in Tracht und Kostümen.
Teilnehmer der Steuben-Parade auf die Fifth Avenue. Foto: Mary Altaffer Teilnehmer der Steuben-Parade auf die Fifth Avenue.
New York. 

Lederhosen und Blasmusik zwischen Wolkenkratzern: Tausende Menschen haben am Samstag im Herzen von Manhattan die jährliche Steuben-Parade gefeiert. Zum 61. Mal zogen Musiker und Tänzer in Tracht durch New York, um die deutsch-amerikanische Verbundenheit zu demonstrieren. 

Viele Darsteller flogen für die Veranstaltung eigens über den Atlantik. Der Umzug begann auf der Fünften Straße, nur wenige Gehminuten vom Trump Tower entfernt.

Die Steuben-Parade wurde im Jahr 1957 ins Leben gerufen. Mit ihr wollten deutschstämmige Amerikaner die Traditionen ihrer Vorfahren pflegen.

Der US-Statistikbehörde zufolge besitzen rund 45 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten deutsche Wurzeln. Das entspricht 15 Prozent der Bevölkerung, einen größeren Anteil kann keine Nation vorweisen. Viele Deutsche waren Mitte des 19. Jahrhunderts wegen Unruhen und Arbeitslosigkeit in ihrer Heimat in die USA eingewandert.

Zu den bekanntesten deutschstämmigen US-Bürgern der Gegenwart gehören Sandra Bullock, Ben Affleck und Tom Cruise. Auch US-Präsident Donald Trump hat deutsche Vorfahren. Die Parade ist nach Friedrich Wilhelm von Steuben benannt, einem zunächst preußischen und später amerikanischen Offizier. Von Steuben hatte einen großen Anteil an dem Sieg der Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg.

(dpa)
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