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Kommentar Sport: Ein ordentliches Jahr

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Naja, für Feinschmecker war der Jahresabschluss der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nichts. Aber das war auch nicht zu erwarten, zumal Joachim Löw einige seiner Stammkräfte beim 0:0 in Mailand gegen Italien geschont hatte.

Gut schmeckende Hausmannskost wurde geboten im letzten Länderspiel 2016. Es war ein ordentliches Jahr. Eigentlich ein gutes, wenn da nicht die Europameisterschaft gewesen wäre. Als Weltmeister waren die Ziele natürlich auch beim kontinentalen Titelkampf hoch gesteckt, das Scheitern im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich war eine schon ziemlich schmerzhafte Niederlage.

Aber Sorgen müssen wir uns keine machen um unsere Elite-Kicker. Der Bundestrainer zeigt noch keine Abnutzungserscheinungen, er schafft es, seine Truppe zu motivieren, ihnen Spaß am offensiven Fußball zu vermitteln und auch immer wieder neue Talente einzubauen. Im Frühjahr hatte mancher noch gefragt: Wer ist denn Kimmich? Und nun hat der Bayern-Profi fast schon ein Dutzend Länderspiele auf dem Buckel.

Löw profitiert auch von der deutlich besser gewordenen Ausbildung in den Vereinen. Und kann sich deshalb bereits im Winter nach einem WM-Quartier in Russland umschauen. Denn, dass Deutschland 2018 versuchen darf, seinen Titel zu verteidigen, das ist keine Frage. Auch 2017 wird es keinen Einbruch geben, sondern ein erfolgreiches Jahr.

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