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Kommentar: Eintracht: Keine Träumereien

Die Frankfurter Spieler jubeln nach dem 1:0-Sieg. Foto: Thomas Frey (dpa) Die Frankfurter Spieler jubeln nach dem 1:0-Sieg.

Es sind noch neun Spiele zu absolvieren, der Klassenerhalt, lange das Maß aller Dinge, ist mit 42 Punkten schon geschafft. Momentan steht die Mannschaft auf Platz vier, der für die Champions-League-Teilnahme genügen würde: Die Frankfurter Eintracht hat sich eine Zwischenbilanz erarbeitet wie schon sehr lange nicht mehr in der Fußball-Bundesliga. Da darf schon die Frage erlaubt sein, wohin die Reise in dieser Saison noch geht. Niko Kovac kennt das Geschäft, er hat bei großen Clubs gespielt. Er wird sich bald erklären müssen. Einstweilen nimmt der Trainer noch eine Bedenkzeit bis zur Länderspielpause in knapp drei Wochen in Anspruch.

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Eines ist aber klar: Für Träumereien ist dieser Trainer nicht zu haben. Kovac weiß, dass die Eintracht 2018 immer noch von Zeit zu Zeit aus dem Tritt gerät. Der Unterschied zur vergangenen Rückrunde liegt jedoch klar auf der Hand. Der Kader ist so groß und so ausgeglichen, dass jeder Spieler nahezu adäquat ersetzt werden kann. Und die Kovac-Mentalität ist inzwischen so eingeimpft, dass nach einem schwachen Spiel wie in Stuttgart zumindest ein erfolgreiches wie gegen Hannover folgt. Ebenfalls ein entscheidender Faktor: Der Trainer schafft es, alle mitzunehmen, auch die Reservisten. Das haben Gelson Fernandes und Jonathan de Guzman mit ihren respektablen Auftritten gegen Hannover bewiesen.

christian.heimrich@fnp.de

Jubel nach dem 1:0: Torschütze Danny da Costa, Gelson Fernandes und Ante Rebic (von links).
Eintracht Frankfurt Kovac-Team etabliert sich an der Tabellenspitze

Durch das 1:0 gegen Hannover steuert die Eintracht weiter Kurs auf Europa. Doch Trainer Niko Kovac sind andere Dinge wichtiger.

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Als wäre er nie weg gewesen: Jonathan de Guzman (rechts) nahm es auch mit Hannovers Waldemar Anton auf.
Eintracht Frankfurt Jonathan de Guzman: Comeback mit viel Pfeffer

Jonathan de Guzman hatte erst am Morgen von seinem Einsatz erfahren. Mit einem seiner vielen gelungenen Standards bereitete der Niederländer das Siegtor gegen Hannover vor.

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