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Höchststände bestätigen

Börse, Smbolbild. Börse, Smbolbild.

In den USA und in Europa liegen viele Aktienkurse nahe ihren historischen Höchstständen oder sogar darüber. Natürlich begünstigen vor allem die niedrigen Zinsen das Klima, doch ohne eine laufende Wirtschaft geht es langfristig nicht. Schließlich wird an der Börse, wie man ja immer so schön sagt, die Zukunft gehandelt. Diese Zukunft mag stark von der Politik abhängen, doch geht es ganz profan natürlich um die Zukunftsaussichten der Unternehmen.

Aus diesem Grund ist die Bilanzsaison für das erste Quartal dieses Jahres besonders wichtig. Die Zahlen sollen darüber Aufschluss geben, ob die Kurse der Realität davongelaufen sind oder ob sie die aktuelle Lage tatsächlich noch spiegeln. Jetzt sind vor allem amerikanische Banken und Kreditkartenanbieter, die mit ihren Bilanzen die Märkte bewegen werden. Die Erwartungen sind hoch nachdem sich JP Morgan und die Citigroup als wahre Gelddruckmaschinen erwiesen haben.

Stefan Wolff Bild-Zoom
Stefan Wolff

Gerade bei Amerikas wertvollster Bank JP Morgan zeigt sich, wie dünn das Eis sein kann. Seit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten ist der Aktienkurs um ein Drittel gestiegen.

Beobachter erwarten, dass die Unternehmensgewinne in den USA im Jahr 2017 um zehn Prozent anziehen werden. Für das gerade beendete Quartal sollten die Berichte im Schnitt um über neun Prozent anziehende Gewinne ausweisen, um die aktuellen Börsenstände zu bestätigen.

In Deutschland sind die Erwartungen ebenfalls recht hoch. Der ZEW-Konjunkturindex deutet robustes Wachstum der Wirtschaft und der Firmengewinne an. Als „günstig“ kann man die aktuellen Preise für Aktien dennoch nicht bezeichnen.

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